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Frequently Asked Questions (Häufig gestellte Fragen)

Auf dieser Seite versuchen wir Ihnen Antworten an uns immer wiederkehrende Fragen allgemeiner Bedeutung zu beantworten.

F: Was besagt die Berufsbezeichnung "Sicherheitsingenieur" bzw. "Fachkraft für Arbeitssicherheit (FASi)"?

A:  Die Rechtsgrundlage für das Führen der Berufsbezeichnungen bildet das sogenannte Arbeitssicherheitsgesetz - ASiG*.

Im § 7 Absatz 1 des Gesetzes heißt es hierzu: "Der Sicherheitsingenieur muß berechtigt sein, die Berufsbezeichnung Ingenieur zu führen und über die zur Erfüllung der ihm übertragenen Aufgaben erforderliche sicherheitstechnische Fachkunde verfügen. Der Sicherheitstechniker oder -meister muß über die zur Erfüllung der ihm übertragenen Aufgaben erforderliche sicherheitstechnische Fachkunde verfügen."

Damit ist zugleich festgelegt das Fachkräfte für Arbeitssicherheit der Sicherheitsingenieur, -meister oder -techniker sind.

Nur in Ausnahmefällen kann die zuständige Behörde auch zulassen, dass als Fachkraft für Arbeitssicherheit eine Person bestellt werden kann, die nicht zum Führen der Berufsbezeichnung Ingenieur berechtigt ist, gkleichwohl aber den Fachkundenachweis erbracht hat (§ 7 Abs. 2 ASiG).

Der Nachweis der Fachkunde wird ohne Weiteres erbracht z. B. durch das Vollstudium der Sicherheitstechnik an einer ohne weitere Anerkennung im GMBl. veröffentlichten Einrichtung, an einer Einrichtung mit staatlicher Anerkennung oder durch Ausbildung bei einer gesetzlichen Unfallversicherung.

Unser Herr Kräft verfügt unter anderem über ein Vollstudium der Fachrichtung "Maschinenbau-Sicherheitstechnik" und ist darüber hinaus auch staatlich geprüfter Gewerbeaufsichtsbeamter a. D. mit langjähriger Berufserfahrung seit 1992.

* Gesetz über Betriebsärzte, Sicherheitsingenieure und andere Fachkräfte für Arbeitssicherheit (Arbeitssicherheitsgesetz - ASiG) vom 12. Dezember 1973 (BGBl. I S. 1885), zuletzt geändert durch Art. 226 VO vom 31. Oktober 2006 (BGBl. I S. 2407)


F: Was besagt die freiwillige Mitgliedschaft z. B. in der Baukammer Berlin?
A:  Die freiwillige Mitgliedschaft - wie im Falle unseres Mario Kräft, in der Baukammer Berlin, stellt sich für als uns ein besonderes Qualitätsmerkmal dar, welches ihn aus der Masse anderer freiberuflicher Wettbewerber im Sektor anderer Sicherheitsingenieure oder Fachkräfte für Arbeitssicherheit und mithin auch anderer überbetrieblichen sicherheitstechnischen Dienstleister hervorhebt.

Die Mitgliedschaft der Baukammer unterscheidet Pflichtmitglieder und freiwillige Mitgliedschaft. Im Bauwesen tätige Ingenieure sind grundsätzlich Pflichtmitglieder in der Berliner Baukammer. Freiwillige Mitglieder dokumentieren durch Ihre gesetzlich nicht vorgeschriebene Mitgliedschaftsverpflichtung, dass Sie sich im Wettbewerb an die für sie normalerweise nicht zwangsläufig geltenden "Spielregeln für seriöses Geschäftsgebaren und Arbeitsweise", also damit dem auch so für sie geltenden Kammerrecht unterwerfen.

Für Auftraggeber bedeutet das auf der anderen Seite, z. B. dass Sie in streitigen Fällen oder bei nichjt standesgemäßem Verhalten des Mitgliedes mit Ihren Anliegen an die Baukammer Berlin wenden können. Im Rahmen der on der Vertreterversammlung der Baukammer gewählten zuständigen Gremien, kann dann ggf. eine Schlichtung herbeigeführt werden oder bei groben Verstößen gegen die Berufsordnung, ggf. auch ein Berufsgericht zu einer Entscheidung angerufen werden (aktuelle Rechtsnormen).

Darüber hinaus ist bei einer Mitgliedschaft in der Berliner Baukammer zugleich auch dokumentiert, dass das Mitglied den Nachweis einer bestehenden Berufshaftpflichtversicherung erbracht hat. Beratenden Ingenieure/Ingenieurinnen gehören nur in Einzelfällen nicht zu den Pflichtmitgliedern der Baukammer Berlin.

Die Aufgaben der Berliner Baukammer konnen Sie hier nachlesen.

Die Rechtsgrundlage für das Kammerrecht stellt das als Dach-, Mantel oder Rahmengesetz, das "Berliner Architektur- und Baukammergesetz (ABKG)" vom 6. Juli 2006 dar (GVBl. 62. Jahrgang, Nr. 26 vom 14. Juli 2006).


F: Was besagt die Berufsbezeichnung "Beratende(r) Ingenieur(in)"?
A: "Beratende(r) Ingenieur(in)" ist eine gesetzlich geschützte Berufsbezeichnung

Das Recht diese Berufsbezeichnung zu führen, wird auf Antrag eines Ingenieurs oder einer Ingenieurin durch Eintrag des Antragstellers in die von der Baukammer Berlin geführte Liste der Beratenden Ingenieure vergeben.

Die Kammer ist eine Körperschaft öffentlichen Rechts, die unter anderem die Aufgabe hat, die Berufspflichten der Mitglieder in einer Berufsordnung festzulegen und die Erfüllung dieser Pflichten zu überwachen.

Nach der Berufsordnung der Baukammer Berlin machen Beratende Ingenieure(innen) durch die Führung dieser Berufsbezeichnung erkennbar, dass sie ihre Berufsaufgaben unabhängig sowie in eigener Verantwortung ausführen. Sie dürfen neben ihrer beruflichen Tätigkeit als Beratende Ingenieure keine gewerbliche Tätigkeit ausüben, die in einem Zusammenhang mit ihren Berufsaufgaben steht.

Beratende Ingenieur(innen) sind verpflichtet den Abschluss einer Berufshaftpflichtversicherung gegenüber der Baukammer Berlin nachzuweisen.

Beratende Ingenieur(innen) sind freiberuflich selbständig tätig. Er ist in allen beruflichen Angelegenheiten unabhängiger Berater, Treuhänder und Sachverwalter seines Auftraggebers. Beratende Ingeniuere sind bauvorlagenberechtigt.

Es ist Beratenden Ingenieur(inn)en untersagt, eine Tätigkeit als Gesellschafter, Vorstandsmitglied oder Geschäftsführer in gewerblichen Unternehmen des Bauwesens auszuüben.

Erkennungsmerkmal Beratenden Ingenieur(innen) ist die Verwendung des von der Baukammer Berlin ausgegebenen Mitgliederstempels. Der Rundstempel mit einem Durchmesser von 45 mm weist ihn unter Angabe seiner Mitgliedsnummer als Pflichtmitglied in der Kammer der im Bauwesen tätigen Ingenieure aus.

Muster Baukammersiegel Beratender Ingenieur

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